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Linux und FraminGo
Linux ist kein Freund von FraminGo!

Wir haben einige Male für Linux programmiert. Es war immer viel Aufwand und zeigte wenig Erfolg.

Linux hat eine Kraut- & Rübenorganisation der C-Bibliotheken und die Installation von Programmen ist chaotisch, was die Verzeichnisse betrifft, in denen Anwendungen und deren Daten landen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen sind Linuxinstallationen in den meisten Fällen weder fähig ein simples Programmicon zu erzeugen, noch können sie einen Ordner mit Verknüpfungen auf dem Desktop anlegen, um eine Anwendung zu konfigurieren oder zu benutzen.

Wir sind im Jahr 2017. Kommt endlich aus der Kommandozeilengeschichte! Wir haben diese Mentalität nicht mehr!

... ok, aber mit Linux kriegt man einen guten Server - und es ist billig!

Ja es ist billig! Für wen?

Wir haben einige Linuxserver installiert. Wir geben zu, sie laufen stabil, aber das kann man auch erwarten. NT/W2K und OS/2 Server tun das auch.
Was NT/W2K und OS/2 Server nicht haben, ist eine dumme Benutzer-, Gruppen- und Verzeichnisrechteverwaltung und sie nerven nicht rum mit einem Doppelbenutzermanagement wegen verschlüsselter Passwörter.

Im Folgenden unser Beispiel. Viel Spaß...

  • Nehmen Sie nur neue Hardware, weil der Server ein paar Jahre laufen soll und deshalb zum Installationszeitpunkt 'State Of The Art' sein soll.
  • Erzeugen Sie ein Verzeichnis /alldata mit Rechten für Administratoren. Wir wollen später dieses Verzeichnis komplett auf Band sichern und es wäre schön, wenn es wirklich KOMPLETT wäre.
  • Installieren Sie Apache mit PHP4, sodaß /alldata/htdocs für Ihre Intranet-Webdokumente genutzt wird. Einzelne Benutzer sollen die Dateien direkt vom Client aus bearbeiten können.
  • Legen Sie alle Benutzerverzeichnisse in einen Unterverzeichniszweig von /alldata an.
  • Installieren sie eine graphische Remotedesktop-Software auf dem Server die läuft, wenn der Server hochbootet.
  • Installieren Sie eine ISDN-Karte und eine graphische Software, die einlaufende ISDN-Nummern zeigt (Caller-ID) und als ISDN Anrufbeantworter funktioniert.
  • Installieren sie ein Faxprogramm, daß empfangene Faxe in einem Verzeichnis unter /alldata ablegt.
  • Installieren Sie die Datenbank Postgres so, daß die Datenbank in einem Verzeichnis unter /alldata liegt.
  • Das CD-Laufwerk des Servers soll im Netz genutzt werden. Benutzer wechseln öfter die CD im Server
  • Erzeugen sie Ordner für Daten in /alldata die nur über Gruppenrechte verwaltet werden, nie über Einzelnutzerrechte.
  • Installieren Sie eine Backupsoftware mit graphischer Bedienung entweder auf dem Server oder auf einem Client, die von normalen Benutzern bedient werden kann und die in der Lage ist, alles in /alldata zu sichern oder selektiv zu restaurieren.
  • Es ist kein Problem unter NT/W2K oder OS/2 - Wir huldigen beileibe nicht Bill G.'s heiligem Gral!

    Wenn die Kommandozeilenhengste der Versionsnummern, die sich jahrelang mit Versionen unter 1 also 0.xxx rumgetrieben haben und jetzt bei 9.irgendwas sind, endlich eine Bedienung und Funktionalität wie bei Win95 (immerhin schon 22 Jahre alt - wieviel ist das in Computergenerationen) hinkriegen, werden wir uns gerne nochmal damit beschätigen!

    P.S. Ausnahmen bestätigen die Regel - einige Inseln, die auf Linux basieren, sind es wert erwähnt zu werden. Wir müssen zugeben, daß diese auf Linux basierenden Sonderanwendungen einen hervorragenden Job machen: IP-Cop Router, Asterisk IP-Telephony

    Tux